Ich war in einer ähnlichen Situation und habe gemerkt, dass eine ruhige und sachliche Grundstruktur enorm hilft, um nicht in zu emotionale oder unklare Formulierungen abzurutschen. Wichtig war für mich, zuerst alle organisatorischen Eckdaten wie Ort, Zeit und Ablauf klar aufzuschreiben und diese dann in einen würdevollen Text einzubetten. Dabei habe ich versucht, kurze Sätze zu nutzen und bewusst auf übertriebene Floskeln zu verzichten.
Sehr geholfen hat mir diese Übersicht zum Thema Einladung zur Beerdigung schreiben: https://am-lebensende.de/einladung-zur-beerdigung/, weil dort konkrete Beispiele und Hinweise zur Tonalität erklärt werden. Ich habe daraus vor allem mitgenommen, dass eine Einladung nicht pathetisch sein muss, sondern eher ruhig, respektvoll und klar formuliert sein sollte. Außerdem fand ich es hilfreich, eine kleine persönliche Note einzubauen, etwa ein schlichtes Zitat oder einen Satz, der den Charakter der verstorbenen Person widerspiegelt.
Rückblickend würde ich dir raten, den Text einmal mit etwas Abstand noch einmal durchzulesen, bevor du ihn verschickst. So merkst du schnell, ob die Einladung stimmig wirkt und den würdevollen Rahmen der Trauerfeier widerspiegelt.